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Wirtschaftliche Beziehungen

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991 hat die aserbaidschanische Regierung auf die Förderung der großen Erdöl- und Erdgasreserven des Kaspischen Meers mit Hilfe westlicher Unternehmen gesetzt. Der durch die großen Investitionsvorhaben und die Einnahmen aus der Ölförderung ausgelöste wirtschaftliche Aufschwung Aserbaidschans schlägt sich auch in den Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland nieder. 2006 erreichte der Umsatz im bilateralen Warenhandel erstmals die Milliarden-Euro-Grenze. Aus Deutschland wurden Güter im Wert von 485 Millionen Euro nach Aserbaidschan geliefert und für 609 Millionen Euro aus Aserbaidschan bezogen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 42,5%. Deutschland bezieht aus Aserbaidschan in erster Linie Erdöl. Bei der Ausfuhr stehen Kraftfahrzeuge,, Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie Maschinen und Fabrikationsanlagen im Vordergrund. Einige deutsche Energieunternehmen zeigen nachhaltiges Interesse an Explorations- und Produktionstätigkeit im Öl- und Gasbereich. Wichtigster Handelspartner von Aserbaidschan ist die EU.